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Katzenverhalten

Deine Katze zerkaut Kabel, Möbel oder Pflanzen? Das hat einen Namen.

Warum so viele Katzen an Dingen kauen, die kein Futter sind – und was Verhaltensforscher darüber wissen.

Kabel, Möbel, Pflanzen – für viele Katzen unwiderstehlich. Dahinter steckt ein natürliches Kaubedürfnis.
Kabel, Möbel, Pflanzen – für viele Katzen unwiderstehlich. Dahinter steckt ein natürliches Kaubedürfnis.

Du kommst nach Hause – und wieder liegt ein angeknabbertes Ladekabel auf dem Boden. Daneben die Zimmerpflanze, halb zerrupft. Und an der Sofaecke neue Bissspuren.

Die meisten denken: Meine Katze ist einfach zickig. Aber das stimmt nicht. Dieses Verhalten hat einen Namen – und einen Grund.

Es heißt Pica-Syndrom

Das Pica-Syndrom bezeichnet das Kauen und Fressen von Dingen, die kein Futter sind: Kabel, Möbel, Plastik, Stoff, Karton, Pflanzen. Und es ist häufiger, als du denkst. Eine britische Studie mit über 500 Katzen fand, dass rund sieben von zehn jungen Katzen dieses Verhalten zeigen.

Kabel, Möbel, Pflanzen – für viele Katzen unwiderstehlich.
Kabel, Möbel, Pflanzen – für viele Katzen unwiderstehlich.

Warum Katzen das tun

Dahinter steckt fast immer ein natürliches Kaubedürfnis. Kauen beruhigt Katzen, beschäftigt sie, baut Anspannung ab. Auch Stress und Langeweile gehören zu den häufigsten Auslösern – besonders bei Wohnungskatzen mit wenig Reizen. Fehlt das richtige Objekt dafür, suchen sie sich eben, was herumliegt: dein Kabel, dein Stuhlbein, deine Pflanze.

Das Problem ist also nicht die Katze. Das Problem ist, dass sie nichts Richtiges zum Kauen hat.

In der Natur macht die Katze das von allein

Sieh dir eine Wildkatze an – oder einen Löwen, einen Luchs. Sie haben nie eine Zahnbürste gesehen, und trotzdem sind ihre Zähne meist erstaunlich sauber. Der Grund: Sie kauen den ganzen Tag. Auf Ästen, Wurzeln, Zweigen, zäher Beute. Bei jedem Biss werden die Zähne mechanisch gereinigt – und der Kautrieb wird gestillt.

Die Natur hat Katzen ein eingebautes System gegeben: Kauen hält die Zähne sauber und beschäftigt sie zugleich.

Und unsere Wohnungskatzen? Weiches Futter, Leckerlis, Plüschspielzeug. Wir haben ihnen das Kauen genommen – und mit ihm ihren natürlichen Schutz. Der Instinkt ist noch da. Nur das Richtige zum Kauen fehlt. Also nehmen sie dein Kabel, dein Stuhlbein, deine Pflanze.

In der Natur reinigt das Kauen die Zähne von selbst. Deiner Wohnungskatze fehlt genau das.
In der Natur reinigt das Kauen die Zähne von selbst. Deiner Wohnungskatze fehlt genau das.

Was ich in Japan gelernt habe

Während meiner Zeit in Japan ist mir etwas aufgefallen. In den Schutzstationen und Tempeln wirkten die Katzen anders: ausgeglichen, ruhig, beschäftigt. Keine zerkauten Möbel, keine angeknabberten Kabel, keine zerrupften Pflanzen. Und die Pfleger gaben ihren Katzen jeden Tag dasselbe – ein kleines Stück Holz zum Kauen.

Ich fragte, warum. Und die Antwort hat mich überrascht: Dieses eine Ritual, sagten sie, erfüllt gleich mehrere Aufgaben.

Erstens – es beschäftigt. Die Katze kaut, so lange sie will. Genau das Ventil, das unseren Wohnungskatzen fehlt. Kein Stress, keine Langeweile, keine Suche nach Kabeln, Möbeln oder Pflanzen.

Zweitens – die Zähne. Beim Kauen schmirgeln die festen Naturfasern den Zahnbelag mechanisch ab. Die Zähne dieser Katzen waren bemerkenswert sauber. Genau deshalb, erklärten sie mir, bleiben viele bis ins hohe Alter fit – denn die Gesundheit einer Katze beginnt im Maul.

Und drittens – es entspricht ihrem Instinkt. In der Natur kaut jede Katze den ganzen Tag. Wir haben ihr das genommen, als wir sie ins Haus geholt haben. Dieses Holz gibt es ihr zurück.

Ein Stück Holz. Drei Wirkungen. Und ausnahmslos jeder Pfleger zeigte auf dasselbe: Matatabi – bei uns bekannt als Silvervine. Die meisten Katzen springen sofort darauf an.

Was Katzen in Japan zum Kauen bekommen

Dort gibt man Katzen seit Generationen ein Stück Naturholz: Matatabi, bei uns bekannt als Silvervine. Beim Kauen lösen sich die festen Naturfasern – die Katze kaut, so lange sie will, an etwas, das dafür gemacht ist.

8 von 10 Katzen springen sofort darauf an.

Was genau ist KURO-Silvervine?

Silvervine – auf Japanisch Matatabi – ist eine Kletterpflanze aus Japans Bergwäldern. Stärker als Katzenminze: Die meisten Katzen kauen sofort darauf los, statt nur zu schnuppern.

Und genau darum geht's: Deine Katze muss kauen. Dieses Holz gibt ihrem Instinkt ein Ziel – statt Kabel, Möbel, Pflanzen.

Ein Stück Holz. Aber nicht irgendeins.

Echtes Silvervine-Holz mit Gallfrucht – von Hand geprüft und dicker geschnitten.
Echtes Silvervine-Holz mit Gallfrucht – von Hand geprüft und dicker geschnitten.

Die Geschichte dahinter

Man erzählt sich in den japanischen Bergen von einem Dorf namens Kirisawa. Dort sollen seit Generationen schwarze Tempelkatzen leben – die Kuro – die jeden Tag auf diesem Holz kauen. Und sie sollen außergewöhnlich alt werden: Im Dorf erzählt man sich, dass die Kuro ihre Menschen oft ein Leben lang begleiten.

Ob Legende oder Wahrheit: Genau dieses Ritual wird dort bis heute weitergegeben.

kirisawa
kirisawa

Das Ritual aus Kirisawa

Echtes Silvervine-Holz und Gallfrucht, nach traditioneller japanischer Art.

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Vom Kabel zum Stick

Katzen müssen kauen – das ist Instinkt. Die Frage ist nur: worauf. Gibst du deiner Katze ein eigenes Kau-Ritual, bekommt dieses Bedürfnis ein sinnvolles Ziel – und Kabel, Möbel und Pflanzen verlieren ihren Reiz.

Vom Kabel zum Stick: dasselbe Bedürfnis, ein sinnvolles Ziel.
Vom Kabel zum Stick: dasselbe Bedürfnis, ein sinnvolles Ziel.
★★★★★

„Er hat immer meine Kabel und Stuhlbeine zerkaut. Jetzt hat er seinen Stick – und lässt alles andere in Ruhe.“

Lena K., München
★★★★★

„Ich wusste gar nicht, dass es dafür einen Namen gibt. Seit KURO sind meine Kabel und Pflanzen sicher.“

Jonas M., Hamburg

Was, wenn deine Katze nicht anspringt?

Ehrlich? 8 von 10 Katzen springen sofort auf Silvervine an. Aber 2 von 10 eben nicht – das ist reine Genetik, so wie manche Menschen keinen Koriander schmecken. Es liegt nicht an dir und nicht am Produkt.

Falls deine Katze zu diesen 2 gehört: 90 Tage Geld-zurück. Du schreibst uns eine Nachricht und bekommst dein Geld zurück – ohne Formular, ohne Rücksendung, ohne Diskussion. Das Risiko liegt komplett bei uns.

Gib deiner Katze etwas, das sie kauen darf

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